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  • Astrid Veronig: Sonne und Weltraumwetter Mi, 9.6., 17 Uhr

Das Regionale Fachdidaktikzentrum für Physik  in der Steiermark befasst sich mit dem Lehren und Lernen von Physik auf allen Stufen - vom Kindergarten bis zur Universität - und versteht sich als Ansprechpartner für Fragen aus dem Bereich der Vermittlung von Physik auf allen Ebenen  und ist eine Kooperation zwischen

PHSt., KF UNI Graz, KPH Graz, TU Graz und LSR Stmk

 

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Die organisatorische Leitung des RFDZ Physik wechselt jährlich zwischen den beteiligten Institutionen. Mit Jänner 2021 wechselt sie von der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule zur Karl Franzens Universität. 

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Sonne und Weltraumwetter

Vortrag in der Reihe „Facetten der Physik“, von Astrid Veronig (Institut für Physik, Astrophysik)

Mi, 9. Juni 2021

HS 05.12 (Institut für Physik, Uni Graz, 1. Stock) – bitte um Anmeldung (gerhard.rath(at)uni-graz.at)

Livestreamhttps://physik.uni-graz.at/de/facetten/

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Die Sonne ist der uns nächste Stern. Sie versorgt uns mit Licht und Wärme und ermöglicht so das Leben auf
unserem Planeten. Sie ist allerdings auch die Quelle von geladenen Teilchenströmen, dem sogenannten
„Sonnenwind“, von plötzlichen Strahlungsausbrüchen sowie von riesigen Plasmawolken, die sich mit
Geschwindigkeiten von Millionen Kilometern pro Stunde durch den interplanetaren Raum ausbreiten. Die
Auswirkung all dieser energetischen Ausbrüche von der Sonne auf die Erde und den erdnahen Weltraum wird
unter dem Begriff „Weltraumwetter“ gefasst. Dazu zählen zum einen die eindrucksvollen Polarlichter, zum
anderen aber auch die Störung von Elektronik und Bahnen von Satelliten sowie Stromausfälle auf der Erde.
In diesem Vortrag wenden wir uns den Ursachen und physikalischen Zusammenhängen dieser Phänomene zu.
Wie können wir mittels Beobachtungen aus dem Weltraum und von erdgebundenen Observatorien (wie dem
Observatorium Kanzelhöhe der Universität Graz) Rückschlüsse auf die zugrunde liegenden Prozesse auf der
Sonne ziehen? Was wissen wir über die Ausbreitung im interplanetaren Raum und die Wechselwirkung mit
dem Erdmagnetfeld?